Am 5. Juli 2018 informierte die Heidelberger Energiegenossenschaft in der Südstadt über ihr aktuelles Projekte – die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wohnprojekts konvisionär ist der erste Teil des preisgekrönten Quartierskonzeptes der HEG. Im Rahmen der Projektvorstellung trat Stadträtin Sahra Mirow der Genossenschaft bei und wechselte zu ihrem Bürgerstrom.

 

Wir haben mit der Umsetzung unseres auf Erneuerbaren Energien basierenden Quartierskonzepts begonnen. Auf dem Dach des Wohnprojekts konvisionär in der Südstadt bauen wir aktuell eine Photovoltaikanlage. Der produzierte Strom wird direkt innerhalb des Quartiers von den 130 Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohnprojekte konvisionär und HageButze verbraucht. Wir ermöglichen damit auch Menschen ohne eigenes Dach, wie schon 2013 bei unserem ersten Mieterstrom-Projekt, an der Energiewende in Bürgerhand teilzuhaben.

Am Donnerstag wurde das aktuelle Projekt vor Ort präsentiert. Neue und alte Mitglieder der Genossenschaft beteiligen sich durch Mitgliedsanteile und Darlehen an der Umsetzung. Stadträtin Sahra Mirow nutzte die Gelegenheit, um Mitglied der Genossenschaft zu werden und gleichzeitig ihren Stromanbieter zu wechseln. Auf die Idee hatte sie das WeltHaus Heidelberg gebracht, das die Stadträtin im Frühjahr zu einer Nachhaltigkeitswette herausforderte. Mit dem Wechsel zum genossenschaftlichen Ökostrom löst Mirow ihren Wetteinsatz ein: „Es ist für mich nur konsequent, meinen Strom von der lokalen Genossenschaft zu beziehen und so die Energiewende vor Ort zu unterstützen.“

 

Friederike vom WeltHaus (li.) und HEG-Vorständin Laura (re.) freuen sich, dass Sahra Mirow Teil der Bürgerenergie-Gemeinschaft wird. Im Hintergrund ist die konvisionär-Solaranlage zu sehen.

 

Die Photovoltaikanlage in der Südstadt ist der erste Baustein des Versorgungskonzeptes, mit dem die HEG im März den Ideenwettbewerb des Genossenschaftsverbandes gewann. Ein optimierter Stromspeicher, dynamische Lastverlagerung sowie eine Ladesäule für Elektromobile folgen in den nächsten Monaten – am 14. September 2018 findet die feierliche Einweihung der Quartiersversorgung statt. Wir freuen uns sehr, unser Quartierskonzept so zeitnah nach seiner Auszeichnung umsetzen zu können. Durch die gemeinsame Nutzung von Erneuerbaren Energien aus unmittelbarer Nähe wird der Zusammenhalt sowie das Nachhaltigkeitsbewusstsein innerhalb des Quartiers und darüber hinaus gestärkt.

Wir freuen uns über jeden, der uns bei der Umsetzung des Projektes unterstützt: Ob durch den Bezug unseres Bürgerstroms oder als Mitglied unserer Genossenschaft. Am besten machen Sie es natürlich wie Stadträtin Mirow und versorgen sich als Mitglied der Genossenschaft selber mit dem Bürgerstrom der eigenen Genossenschaft.

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