Mit dem e+KUBATOR entwickelt die Heidelberger Energiegenossenschaft auf dem Gelände des Heidelberg Innovation Park (hip) an der Speyerer Straße ein Bürogebäude, bei dem Nachhaltigkeit auf allen Ebenen berücksichtigt wird. Mit dem Spatenstich geht die Sanierung des Bestandsgebäudes in die heiße Phase. Einziehen werden im Laufe des Jahres junge Heidelberger Unternehmen, die ihren Fokus auf die digitale Verkehrs- und Energiewende legen.

Heidelberg, 29.03.2022. Beim Spatenstich am Montag, 28. März, stellte die Heidelberger Energiegenossenschaft (HEG) gemeinsam mit den Architekten vom Studio Göhringer sowie künftigen Mieter:innen den e+KUBATOR als innovatives Gesamtkonzept vor. Die HEG saniert ein ehemaliges Kasernengebäude auf dem hip, um dort Büroflächen für junge und nachhaltig orientierte Unternehmen zu schaffen. HEG-Vorständin Laura Zöckler erklärte, dass mit dem e+KUBATOR eine Anlaufstelle für die Energie- und Verkehrswende in Heidelberg entsteht: „Innovativ ist nicht nur die Sanierung eines Bestandsgebäudes nach dem höchsten KfW-Effizienzstandard 40 EE. Auch mit dem Mobilitätskonzept, das die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel konsequent unterstützt, setzt der e+KUBATOR neue Maßstäbe.“

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner unterstrich in seinem Grußwort, wie gut der e+KUBATOR sich im hip einordnet: „Wir erleben aufgrund des Kriegs in der Ukraine gerade ein ganz neues Bewusstsein für Energie und Energieressourcen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir hier in Heidelberg Kompetenzzentren aufbauen, die Energiewende und Energie-Technologien neu denken.“

(v.l.n.r.) Laura Zöckler (Vorständin HEG), Annalena Horsch (Coboc), Rainer Lange (Aufsichtsratsvorsitzender HEG), Marie Wünsche (Bürgerwerke), Robert Göhringer (Architekt StudioGöhringer), Prof. Dr. Eckart Würzner (Heidelberger Oberbürgermeister), Uwe Eckert (Rohbauer), Shiva Hamid (Goodspaces), Armin Seeger (Zimmermann). Foto: Rüdiger Rowold/HEG

 

Von Kopf bis Fuß auf Klimawende eingestellt
Der e+KUBATOR trägt seinen Namen nicht umsonst: Wie ein Inkubator, also eine Brutstätte, soll das Gebäude Neues hervorbringen. Die Vision der HEG ist es, eine produktive Begegnungsstätte für die Umsetzer:innen der Verkehrs- und Energiewende in Heidelberg zu schaffen. Den Rahmen bildet das hochwertig gedämmte Gebäude mit Solaranlage auf dem Dach und Grundwasser-Kühlung.

Im e+KUBATOR werden Heidelberger Unternehmen der Energie- und Verkehrswende zusammenarbeiten und dadurch zukunftsfähige Ideen noch schneller entwickeln können. Neben der HEG wird beispielsweise der bundesweit tätige Ökostromversorger Bürgerwerke und der E-Bike-Produzent Coboc einziehen. Die Co-Working-Spaces von GoodSpaces tragen zusätzlich zu Austausch und Vernetzung bei und bieten Start-ups flexible Entfaltungsmöglichkeiten.

Ohne Auto bequem zur Arbeit
Besonders stolz ist die HEG auf das Mobilitätskonzept des e+KUBATORs. Laura Zöckler betont: „Die Verkehrswende ist für effektiven Klimaschutz unverzichtbar, aber hier geschieht viel zu wenig. Unsere Devise ist deshalb, die Umstellung auf klimafreundliche Mobilität für alle im e+KUBATOR arbeitenden Menschen möglichst bequem zu machen.“

Im e+KUBATOR sind deshalb die attraktivsten PKW-Stellplätze für Carsharing vorgesehen. Die Anzahl der PWK-Stellplätze ist reduziert, dafür sind diese fast alle mit Lademöglichkeiten ausgestattet, um den Umstieg auf E-Mobilität zu fördern. Zudem gibt es eine erhöhte Anzahl kostenfreier Fahrrad-Stellplätze und ein Fahrrad-Parkhaus mit Lademöglichkeiten für E-Bikes. Durch eine Kooperation der HEG mit dem RNV erhalten die Angestellten im Gebäude außerdem günstige Jobtickets.

Von der Vision zur Umsetzung
Die Idee zum e+KUBATOR entstand bereits 2015. Nach dem Kauf der Fläche Ende 2019, starteten dieses Jahr die Bauarbeiten. Das sanierte Bestandsgebäude wird durch einen Anbau im Passivhausstandard ergänzt. Auf insgesamt 4.000 Quadratmetern entstehen neben Büroräumen auch Werkstätten, ein Co-Working-Space sowie eine Cafeteria. 

(Pressemitteilung vom 29. März 2022)

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