Am 24.07.2013 war Umweltminister Peter Altmaier zu Gast bei einer Veranstaltung des Heidelberger CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers. Herr Altmaier referierte zum Thema "Energiewende - Politik für saubere, sichere und bezahlbare Energie".

Aufgrund des Wahlkampfes, der seine Schatten voraus wirft, war leider nicht jedes Argument sachlich. So wurde beispielsweise erneut über die Kosten der Erneuerbaren Energien diskutiert, ohne dabei deren viel größeren Nutzen sowie die hohen Kosten der fossil-nuklearen Energieerzeung gleichermaßen zu benennen. Wir als Energiegenossenschaft wissen: Nur die immer günstigeren Erneuerbaren Energien führen aus der Kostenfalle fossil-nuklearer Energien!

Nach seinem Vortrag wurde Herr Altmaier von Andreas Gißler, Vorstand der Heidelberger Energiegenossenschaft, gefragt, ob er die Bürger-Energiewende-Charta unterschreiben würde. Dies lehnte Herr Altmaier zwar leider ab, dennoch war Herrn Altmaier und Herrn Lamers das Thema wichtig, weshalb sie sich für ein gemeinsames Foto bereit erklärten.

Wir hoffen, dass die Bundesregierung die Bürgerenergiewende nicht nur mit netten Worten lobt, sondern endlich auch Taten für die Energiewende folgen lässt. Aktuell wird leider eher das Gegenteil getan - der Photovoltaikzubau wurde abgewürgt und auch die Vergütung für Onshore-Wind soll über die normalen Kürzungen hinaus zurückgedreht werden. Dieses Verhalten dient nicht der öffentlich propagierten Kostensenkung, da sowohl Onshore-Wind als auch Photovoltaik mittlerweile so günstig sind, dass sie die EEG-Umlage kaum noch belasten. Im letzten Jahr waren das nur 0,18 Cent. Die restliche Steigerung der Umlage von rund 1,6 Cent (also das 9-Fache) ist auf Umverteilungen der Bundesregierung zurückzuführen. Hier gilt es anzusetzten und nicht den dringend benötigten Zubau von Erneuerbaren Energien zu minimieren. Das hilft nur den großen Kraftwerksbetreibern und gefährdet nicht nur das Klima sondern auch das Erfolgsprojekt Energiewende von unten.

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