Auf diesen Seiten möchten wir Sie über die Funktionsweise, die Gesetzeslage und häufige Fragen rund um Balkonmodule - oft auch als Plug-In- oder Mini-PV-Anlagen bezeichnet - informieren. Einen umfassenden, übersichtlichen Beitrag zum Thema gibt es vom NDR (Stand September 2020):

 

Das Video eignet sich gut zum Einstieg, mittlerweile wurden weitere Fortschritte gemacht und Balkonmodule dürfen seit der Neufassung der VDE Norm 0100 (Oktober 2017) an Endstromkreise angeschlossen werden. Leider wurden von den Normungsgremien immer noch keine einfachen Regelungen verfasst und es hängt vom Netzbetreiber vor Ort ab, wie unkompliziert eine Anmeldung des Balkonmoduls ist.

Gute Neuigkeiten gibt es seit 1. Oktober 2021 für Menschen, die im Netzgebiet der Stadtwerke Heidelberg wohnen: Die Stadtwerke haben ihr Anmeldeformular für Balkonmodule angepasst und der Anmeldevorgang ist online möglich. Außerdem übernehmen die Stadtwerke Heidelberg die Kosten für den Einbau eines neuen Zweirichtungszählers, sollte ein Austausch notwendig sein!

Einen aktuellen Überblick zum Thema Balkonmodule, auch außerhalb von Heidelberg, finden Sie stets auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie.

Das folgende Video haben wir 2016 aufgenommen – nicht mehr alle Details stimmen, aber die Grundaussage hat nichts an Aktualität verloren: Sonnenstrom vom eigenen Balkon ist eine tolle Sache!

 

Was sind Balkonmodule?

Balkonmodule bestehen in der Regel aus einzelnen PV-Modulen, die wie ihre großen Verwandten Gleichstrom produzieren, der hier über einen Mini-Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird. Im Gegensatz zu der bekannten Methode, viele Module auf Dachflächen zu installieren, zusammenzuschließen und über einen separaten Zähler anzuschließen, werden die Balkonmodule direkt über eine herkömmliche Steckdose an das Hausnetz angeschlossen. Es besteht somit kein weiterer Installationsaufwand und das Modul kann problemlos selbst angeschlossen werden. Die Montage der Module ist selbstverständlich nicht auf Balkone beschränkt. Vielmehr können Module auch an der Fassade, dem Dach oder der Terrasse angebracht werden.

 

Interesse an einem Balkonmodul?

Solche Mini-PV-Anlagen eignen sich besonders für Mieterinnen und Mieter, die nicht über ihre Dachflächen verfügen können oder Menschen, die gerne mit wenig Aufwand Solarstrom für die Eigennutzung erzeugen wollen. Da Strom immer den Weg des geringsten Widerstands nimmt, wird der auf dem Balkon oder der Terrasse produzierte Strom primär direkt in der Wohnung verbraucht.

Die Nutzung solcher Steckdosenmodule ist in unseren Nachbarländern Österreich, der Schweiz und den Niederlanden erlaubt. In Deutschland sehen viele Netzbetreiber und Zulassungsgremien sie trotz wissenschaftlich belegter Verträglichkeit nach wie vor kritisch. Allerdings einigten sich beteiligte Akteure des Normierungsverfahrens des Verband der Elektrotechnik (VDE) und der Deutschen Kommission Elektrotechnik (DKE) auf die Neuregelung der technischen Norm VDE 0100-551. So dürfen steckbare Photovoltaikanlagen inzwischen offiziell direkt an normale Haushaltsstromkreise angeschlossen werden. Diese Neufassung erleichtert die Nutzung von Balkonmodulen. Nun liegt der Ball im Feld der Netzbetreiber, eine einfache Anmeldung der kleinen Anlagen zu ermöglichen.

Antworten auf viele der Fragen, die uns zu dem Thema erreichen, können hier nachgelesen werden: FAQs Balkonmodule. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir neben unserer Projektarbeit nicht immer am Puls der Zeit in Sachen Balkonmodul sein können. Schauen Sie für aktuelle Informationen deshalb bitte auch bei folgenden Seiten vorbei:

 

Weitere Informationen:

Zulassung (Informationen zu Netzbetreibern und VDE)

Mein Balkonmodul (Informationen zur Inbetriebnahme)

FAQs Balkonmodule (häufig gestellte Fragen)

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